Business as usual

Nach einigen Wochen mit Ferien, Feiertagen, pädagogischen Tagen usw. haben wir nun die erste vollständige Schulwoche hinter uns. Verständlicherweise nicht einfach für die Jungs, sich wieder daran zu gewöhnen, regelmäßig in die Schule zu gehen.

Nachdem der April unser bisher bester Cache-Monat war, haben wir uns zum Ziel gesetzt, im Mai jeden Tag mindestens einen zu finden. Bisher waren wir erfolgreich. Frank in der Mittagspause in Leamington oder ich beim Erkunden einiger Villages in der Nähe. Am Dienstag habe ich in Lower Binton eine Kirche entdeckt -ich hatte vorher schon im Internet darüber gelesen-, die ein “Scott of the Antartic – Window” hat. In Binton hat Robert Falcon Scott 1910 seine letzten Tage vor dem Aufbruch in die Antarktis verbracht. Das schöne war, dass es im Gegensatz zu Stratford, wo es vor Touristen nur so wimmelt, total ruhig war und niemand außer mir in der Kirche oder auch nur in der Nähe.

Und weil alleine cachen gar nicht so schlecht ist, habe ich mich am Donnerstag nach dem Sport gleich nochmal auf den Weg gemacht und Welford-on-Avon entdeckt. In Welford gibt es einen May Pole -ja, das ist ein Maibaum- und viele Thatch-Houses, superschön

Heute, Samstag, hatte Marc-Philip das erste Mal Tenniskurs und war ganz begeistert. Nach dem Mittagessen haben wir uns dann auf den Weg nach Gaydon gemacht, da wir da letztes Wochenende zwar das Rätsel zu einem Cache gelöst hatten, ihn aber leider nicht gefunden hatten. Richtig ausgerüstet, da er wohl unter einer Brücke zu erwarten war:

Beim nächsten Cache -alte Gießkanne im Busch in der Hecke im Feld-

haben wir einen unserer gefundenen Travelbugs -siehe www.geocaching.com für weitere Info- ge-dropped. Und vorher noch dieses “Abschiedsfoto” geschossen:

Heute, Sonntag 15. Mai, sind wir früh los, da sowieso für den ganzen Tag nur “white/grey cloud” angesagt war. 6,5 Meilen (ca. 10 km) mit 13 caches und einem 14. Bonus, dessen Koordinaten teilweise in den 13 versteckt waren. Die Jungs sind jetzt auf jeden Fall fit für den “Wander”-Urlaub mit Oma Moni und Opa Gerd. Da wir ja nicht in die Berge sondern nach Cornwall fahren, haben sie wahrscheinlich recht.

Wieder einmal waren wir gar nicht so weit weg von Stratford und haben dort eine nette Rundwanderung gemacht. Wir haben Schafe mit kuscheligen Lämmern, viele Pferde und niedliche cottages gesehen,

 

aber am meisten beeindruckt hat uns der Riesen-Klatschmohn (poppy).

 4 Stunden später und immer noch top-fit

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